Willeke van Ravenhorst

Künstlerhaus DortmundInstallation, Sonstiges, Wochenende 2 28./29. Mai
Sunderweg 1 44147 Dortmund www.wnvanravenhorst.com

Werkbeschreibung

Werke 2 - Presence - W.N. van Ravenhorst
Presence

Die Arbeit von Willeke van Ravenhorst besteht aus großen, raumfüllenden Installationen die mit Materialien wie Kabel, Draht, Sicherheitsgurten oder Metallstangen hergestellt werden. Willeke van Ravenhorst nutzt diese Materialien, um dreidimensionale Linienzeichnungen in den Raum an einem Ort zu schaffen. Aktiv sucht sie nach neuen Umgebungen, um dort neue Werke zu erbauen, die dort räumlich wirklich präsent sind, nicht außer Acht gelassen werden können, und wo die Menschen sich physisch mit engagieren müssen..
Ihre Installationen sind über die Jahre größer und raumfüllender geworden. Außerdem haben sie sich zu interaktiven Installationen entwickelt, weil sich das Publikum durch die Installationen bewegt und sich physisch engagieren muss. Es wird somit zum Bestandteil der Arbeit. Mit ihren Installationen will sie eine Erfahrung schaffen, die ein Bewusstsein für die Dynamik des jeweiligen Raumes schafft. Gleichzeitig will sie einen alternativen Raum schaffen (oder vorschlagen), der Menschen ermöglicht den gegebenen Raum unterschiedlich zu erleben, , sowohl auf körperlicher als auf der mentalen Ebene. Das Publikum ist in ihrer Arbeit sehr wichtig, weil der Fokus auf dem Auslösen von Erfahrungen liegt.

Podolny OdajnysLegacy-W.N.vanRavenhorst
Podolný & Oddajný’s Legacy

Vita

Portaitfoto - W.N. van Ravenhorst
Willeke van Ravenhorst ist eine Installationskünstlerin aus Arnheim, Niederlande. Nachdem sie nach England ging, um dort die englische Sprache zu studieren, reiste sie durch Neuseeland und wurde später Lehrerin in den Niederlanden. Weil sie schon immer Kunst erzeugt hat, hat sie schließlich beschlossen das Unterrichten aufzugeben, um ihre Kunst dank eines Studium an der Kunstakademie in Arnheim zu entwickeln. Während ihres Studiums änderte sich ihre Arbeit: Aus relativ kleinen, zweidimensionalen, figurativen Arbeiten aus traditionellen Materialien wurden riesige dreidimensionale, abstrakte Installationen aus unkonventionellen Materialien. Sie absolvierte erfolgreich das Honours Programm der Kunstakademie mit Auszeichnung und hat in der Folge an vielen Projekten und Ausstellungen in den Niederlanden sowie im Ausland teilgenommen. Nachdem sie für das Jahr 2015 ein Mondrian Fund–Stipendium erhalten hatte, beschloss sie, das ehemalige Industriegebiet an der Ruhr in Deutschland zu erkunden. Im Jahr 2016 lebt und arbeitet sie in Dortmund.